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Jungfraunstein bei Dornedt

Kopfing im Innkreis, Oberösterreich, Österreich

Jungfrauenstein – ein keltischer Opferstein

Am Jungfrauenstein treffen sich die Gemeinden Natternbach, St.Ägidi und Kopfing. Hier trafen sich auch die alten Landgerichte Peuerbach, Schärding und Vichtenstein. Dieser Punkt schied auch durch viele Jahrhunderte die Länder Österreich und Bayern, ein alter Grenzstein aus dem Jahre 1691 zeugt noch heute davon.

Der Jungfrauenstein als Opferstein muss sich tief ins Gedächtnis der Bevölkerung eingegraben haben, er galt als unverletzlich.

Rund um den Jungfrauenstein ranken sich seltsame Geschichten. Schon die Entstehung dieses „Wackelsteines“ schien den Menschen nicht erklärbar: Drei Riesenjungfrauen sollen den Jungfrauenstein in ihrem Fürtuch, in ihrer Schürze, getragen haben, ehe sie in an dieser Stelle niederfallen ließen. Dadurch erschien der Stein der Bevölkerung als heilig und wirklich wurde auch jedes Unterfangen, den Stein von seiner Unterlage herunterzustoßen, schwer bestraft.

Der „Jungfernstein“ ist ein Wackel- und Schaukelstein. Die beiden Steine des Jungfernsteins liegen nur auf einer kleinen Unterlage auf, so dass man sie bereits mit zwei Fingern einer Hand zum Schaukeln bringen kann. Entstanden sind diese Steine durch eine besondere Verwitterungsform des Granits. Ein solches merkwürdiges und seltenes Gebilde der Natur hat zu allen Zeiten Menschen angezogen und ihre Phantasie angeregt. Man kann davon ausgehen, dass die Steine in vorgeschichtlicher Zeit eine Kultstätte waren.

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Jungfraunstein bei Dornedt
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